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| Bestattung | |
Ein Behältnis, in das der Leichnam gebettet wird.
-- Artikel in sammelnder Vorbereitung --
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In Posen sagte man, ein Sarg müsse ordentlich vernagelt werden und es müßten die Stühle, auf denen er gestanden hat, umgeworfen werden, da sonst der Versorbene zurückkehre. Man dürfe um dessen Preis auch nicht feilschen. (Magisch-sympathetischer Hausschatz, 161)
Auch in Pforzheim sagte man: dem schreiner darf man für den sarg nichts abbrechen, wenn der todte ruhen soll. (GRIMM, A. 610)
Die Späne vom Holz eines Sarges, auf das Feld gestreut, sollen Sperlinge fernhalten. Im Haus aufbewahrtes Holz eines Sarges soll Ungeziefer abhalten. Und schließlich sollen sich Werwölfe erschießen lassen, wenn man die Flinte durch das Astloch eines Sargbrettes abfeuert. (WEHR, 185)
Einen bösen Schadenszauber suchte man zu wirken, indem man aus einem alten Sarg einen Sargnagel zog und den in eine Sitzbank schlug. Wer sich als erstes darüber Platz nahm, den sollte die Krankheit ereilen, an welcher der im Sarg Beerdigte verstorben war. (KUNZE, 161)
In Osterode am Harz riet man, drei Knöpfe in einen Faden zu knüpfen und in einen Sarg zu legen. Das befreie von Warzen. (GRIMM, A. 785)
Altägyptische Beschützerinnen des Sarges waren die Göttinnen Isis und Nephthys.