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| Landschaften und Klimagebiete | |
Dieser aus dem Russischen stammende Begriff bezeichnet die weiten, baumarmen bis baumlosen Landschaften außerhalb der Tropen. Je nach Klimazone ist für die Baumlosigkeit der geringe oder zeitlich auf eine nur kurze Regenzeit begrenzte Niederschlag oder die temperaturbedingte kurze Vegetationsperiode verantwortlich.
Steppen sind meistens Grasländer, man unterscheidet nach dem Bewuchs die Buschsteppe, Dornstrauchsteppe, Krautsteppe und Grassteppe.
Zu den Steppen der Erde zählen im Subpolargebiet die Kaltsteppe (Tundra), in den gemäßigten Zonen die Waldsteppe (überwiegend Kraut und Grasland mit geringem und meist niedrigem Baumbewuchs), weiter südlich die warmgemäßigten und subtropischen Gassteppen (Prärie im südlichen Nordamerika, Pampas im südlichen Südamerika). Wo die Steppe in die Wüste übergeht, spricht man von der Wüstensteppe und wo der Baumwuchs zum Zwecke der Landwirtschaft künstlich weitgehend entfernt wurde, von einer Agrarsteppe.
Wenn in der Bibel von Wüste die Rede ist, dann darf man wohl in der Regel von einer Dornstrauchsteppe mit Wüstensteppencharakter ausgehen.