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 Alchemie
 
 

Asche

Asche galt als wirksam bei der Abwehr finsterer Geister und Dämonen. Reibt man sich mit Asche ein, ist man bei magischen Handlungen weniger gefährdet. Die Asche gilt als reinigend und verjüngend. Der Vogel Phönix pflegte sich zu verbrennen, um anschließend verjüngt aus eigner Asche wiederaufzuerstehen.

Sie wird im Christentum vom Abwehrzauber zum Symbol der Buße. Aschermittwoch bekommt der Katholik das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet. Auch das Fegefeuer gehört hierher, dient es doch der Entsühnung von begangenen Sünden, die der Scheiterhaufen als Abschluß des Hexenprozesses vorwegnimmt.

Anders als derartige Perversion beinhaltet die Verbindung Asche - Wiedergeburt nachvollziehbare Wahrheit, ist die Asche doch dem Acker gute Düngung, der die Fruchtbarkeit fördert.

Die Asche des Johannisfeuers wird aufgehoben und unter der Türschwelle vergraben, da ihr noch lange Zeit magische Kraft innewohne (WEHR, 135).

Auffallend ist die namentliche Nähe der rußig-schwarzen Asche zur schwarzknospigen Esche.