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 Alchemie
 
 

Transmutation

In der Alchemie meint die Transmutation den Übergang eines Stoffes in einen anderen, wobei die Krönung der Bemühungen die Herstellung des Steins der Weisen ist, der zur Umwandlung eines unedlen Metalls in Gold geeignet sein soll.

In allen Substanzen sind laut Aristoteles die Elemente in ständiger fließender Bewegung, wobei sich die Erde in Wasser, Wasser in Luft, Luft in Feuer und umgekehrt verwandele. Je nach dem Mischungsverhältnis ist die äußere Form der Substanz ausgeprägt und der Alchemist vermag einen Körper in einen anderen zu verwandeln, indem er diese fließende Bewegung steuert (n. COUDERT, S. 17f).

Elemente
 
Nebenstehendes Schema zeigt, welche Qualität zum Übergang vom einen Element zum anderen zu ändern ist. Beispielsweise kann Wasser in Erde verwandelt werden, indem die Qualität von kalt zu heiß ändert, aus Wasser wird Luft, wenn das Kalte zum Heißen wird - so geschieht es beispielsweise beim Kochen von Wasser (COUDERT, S. 18).

Der Alchemist muß also die inneren Eigenschaften eines Stoffes (Metalls) erkennen, um seine Form durch geeignete Beeinflussung der Qualität in eine gewünschte Richtung zu ändern.