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| Allmende | |
Die Wiederkehr aus dem Totenreich. Anders als die Vorstellung vom eher unerfreulich gedachtem Wiedergang ist die Auferstehung ein Ereignis, daß den Helden als Todesüberwinder in die Nähe eines Gottes rückt.
Ein Beispiel aus der nordischen Mythologie ist der Balder. Sein Tod, versehentlich herbeigeführt von seinem blinden Bruder Hödur leitet den Weltuntergang Ragnarök ein. In der neuen, gereinigten Welt wird er auferstehen und mit seinem Bruder versöhnt ein Reich des Friedens bringen.
Beispiele für sterbende und auferstehende Gottheiten, die im römischen Reich verehrt wurden, sind Adonis, Attis, Asklepios, Dionysos, Herakles, Horus, Mithras, Marduk, Osiris, Serapis oder Silvanus.
Im westlichen Kulturkreis ist der bekannteste Auferstandene Jesus Christus, der nach Kreuzestod und Grablegung auferstand und unter den Menschen weilte, ehe er die Himmelfahrt antrat.
Bereits nach seinem Kreuzestod waren etliche Tote ihren Gräbern entstiegen: Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. (Matthäus 27,52-53)