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 Allmende
 
 

Ekstase

(griech. „das Heraustreten”) Dieser Begriff meint Zustände äußerster Verzückung, bei denen der ekstatische außer sich zu sein meint, sich von der Schwere seines Seins abgelöst fühlt.

Das Gefühl höchsten Glückes ähnelt als „Wallung” einem Rausch.
Zu der religiösen Ekstase, die durch Gebet oder Meditation gesucht wird, der sexuellen Ekstase, die das Paar in der Vereinigung erlebt oder der heroischen Ekstase, dem großartigen Gefühl der Befriedigung nach vollbrachter Tat, gesellt sich die Suche nach Ekstase im Rausch. Durch Applikation von Opiaten, Alkohol oder Haschisch sucht sich der Konsument ekstatische Wallungen wenigstens zu suggerieren.

Die Ekstase als eine Form unmittelbarer Gotteserfahrung oder Ergiffensein von Gott (Enthusiasmus) spielt in der Mystik eine wichtige Rolle, einerlei, ob bei Christen oder indischen Fakiren. Natürlich ist dieser Zustand auch in orgiastischen Kulten beheimatet, etwa bei der Verehrung des Dionysos / Bacchus.