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| Allmende | |
-- in Vorbereitung --
Dem Materiellen und irdischen haftet im nach Sündenfall in Gut und Böse polarisierten Weltbild das Schlechte, der Gottheit abgewandte an. Um sich der Gottheit wieder anzunähen bedarf es der Trennung und Ablösung von diesem finsteren Erbe.
Beispiele: Die christliche Erbsünde betrifft alle Menschen, ihr Erlöser ist Jesus Christus (Soteriologie). Im nordischen Mythos besteht die irdische Welt aus dem durch und durch bösen Urriesen Ymir und wird nach dem Weltenbrand gereinigt neu erstehen.
Gnostische Lehren sehen die sichtbare Welt als vom Demiurgen aus lichter und dunkler Materie erschaffen. Wegen dieser bösen Beimengung ist die Welt samt allem fleischlichen erlösungsbedürftig.
Die Erlösung sucht der Gnostiker durch Erkenntnis zu erreichen, die Gnosis des kosmischen Geschicks und seiner selbst als Anteil des Göttlichen.
Auch der Prometheus — Menschenschöpfer und Titan der griechischen Mythologie — wurde erlöst, nämlich durch den Herakles, der den Adler erlegte, der täglich des Prometheus’ Leber hackte, und der dessen Ketten löste.