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| Feste | |
Mit diesem Festtag gedenkt die Christenheit der Aufnahme Jesu in den Himmel vierzig Tage nach Ostern, wie sie durch Lukas (Apg. 1,9-11) überliefert ist.
Ein Aberglaube zu Osterode am Harz mahnt: woran am himmelsfahrtstag gearbeitet wird, danach trachtet hernach ein gewitter. (GRIMM, A. 772)
Auch das Nähen führe zu Gewitter: auf himmelfahrt soll man weder nähen noch flicken, sonst ziehen dem, der das genähte am leibe trägt, die gewitter nach, heißt es in der Chemnitzer Rockenphilosophie (GRIMM, A. 42) Im Ansbachschen mahnte man: ins haus wo auf himmelfahrt genäht, oder auch nur eine nadel eingefädelt wird, schlägt das gewitter. (GRIMM, A. 703)