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| Feste - Weihnachten | |
Die Weihnachtszeit spielt in Bauernregeln als Wetterlostag eine Rolle.
Allgemein ist in der Vorweihnachtszeit kein Regen erwünscht, vielmehr hofft der Landmann auf winterliches Wetter mit Frost und Schnee, auch ordentlich Wind ist willkommen:
Vor Weihnacht viel Wasser,
nach Johanni (24. Juni) kein Brot.
Je dicker das Eis um Weihnacht liegt,
je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.
Wihnacht de rechte Tid, dat dat weiht und störmt und sniet. (aus Mecklenburg)
Besser die Weihnachten knistern, als daß sie flüstern.
Schneller Frost auf starken Regen, kommt zur Weihnacht ungelegen.
Weihnachten gefroren und klar, gibt ein gutes Weinjahr.
Ist es grün zur Weihnachtsfeier, schneit es auf die Ostereier.
Watet die Krähe zur Weihnacht im Klee, sitzt sie Ostern sicher im Schnee.
Wenn Christkindlein Regen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.
Christkind im Schnee, Ostern im Klee.
Windige Weihnacht verspricht reichen Obstsegen.
Wenn am weihnachtlichen Himmel viele Sterne stehen, soll man im kommenden Jahr viele Kartoffeln ernten (WEHR, 141).
Weitere Regeln unter 24., 25. und 26. Dezember.