| Festtage | ||
Dieses Fest wird am 2. November begangen.
Allerheiligen (am 1. November) und Allerseelen sind katholische Gedächtnistage für alle Heiligen und Verstorbenen. Allerseelen wurde 995 vom Abt Odilo von Cluny eingeführt.
Üblich ist es, am Allerseelentag die Friedhöfe zu besuchen und die Grabstätten mit Blumen zu bekränzen und Kerzen (Windlichter) aufzustellen.
Schon die alten Römer kannten das dreitägige Fest mundus patet. Während des Zeitraumes stiegen die Manes, die Seelen der Ahnen, aus der Unterwelt empor.
Jakob GRIMM berichtet von einem in Estland verbreiteten Brauch, am 2. November den Verstorbenen Speisen hinzustellen (GRIMM, 1992, 761).
Auch die Kelten feierten ihr Totenfest Samhain. Anfang November ist wohl in ganz Europa eine Zeit, zu der die Grenzen zwischen Menschenwelt und Überirdischen durchlässig sind.