| Allmende - Künste, Gewerke und Gerät | ||
Dieses Saiteninstrument stand im antiken Griechenland in höchstem Ansehen. Von einem flachen Kasten gehen dabei zwei Arme ab. Diese Arme halten eine Querstrebe, von der die Saiten über den Klangkörper gespannt sind.
Die Anzahl dieser Saiten ist dabei schwankend, anfänglich sollen es vier gewesen sein, ihre Anzahl wurde später bis auf achtzehn erhöht.
Beim Spiel wird mit der einen Hand mittels Plektron die Saite geschlagen, die andere Hand konnte bei Bedarf die Saiten straffen, um die Tonhöhe zu beeinflussen.
Der Spieler der Kithara hieß Kitharöde, seine Kunst Kitharodik.
Die Kithara ähnelt als Saiteninstrument der Lyra und war bei den antiken Griechen neben dieser und mit der Doppelflöte Aulos sowie dem Schlaginstrument Tamburin das beliebteste Musikinstrument.