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In wohl allen Kulturkreisen kennt die Mythologie Menschen, die durch ihre Herkunft von übermenschlichen Wesen oder besonderen Heldentaten aus der Masse des Volkes hervorragten. Oft entstammen sie als Gottmensch der Verbindung einer Gottheit mit einem Menschen.
Heldentaten, wie sie regelmäßig vorkommen sind der Kampf gegen Drachen oder sonstige Ungeheuer (Herakles, Theseus, Siegfried, Georg), der Gang in die Unterwelt samt Rückkehr (Orpheus), die Gründung von Städten (Dido, Romulus und Remus) oder Kampf mit der Gottheit.
Der Held gewinnt im Laufe seines Lebens durch diese Prüfungen außerordentliche Weisheiten, begibt sich in die Unterwelt, aus der er zurückkehrt (aufersteht) und geht schließlich in Seligkeit Gottes ein, wenn er nicht schon zu Lebzeiten entrückt wird.
Einige Helden sind die Heroen der klassischen griechischen Mythologie, die Richter des gleichnamigen biblischen Buches oder der germanische Siegfried.
Die rote Farbe, mit der im Kalender die Festtage gekennzeichnet sind, stammt aus germanischer Zeit, als im Runenkalender mit roter Farbe die Todestage der Helden markiert wurden. Diesen Brauch behielt das Christentum bei (AU, 178).