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(Apoplex; Hirninfarkt) Eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn, die durch Verengung der Blutgefäße und/oder durch wandernde Blutgerinsel (Thrombosen) verursacht wird. Die dadurch bedingte mangelnde Versorgung der betroffenen Hirnregionen kann zu dauerhafter Beschädigung dieser führen, was häufig lebenslange Behinderungen zur Folge hat, oft führt der Schlaganfall auch zum unmittelbaren Tode. Der Schlaganfall ist bei älteren Menschen in den Industriestaaten eine der häufigsten Todesursachen.
Das Risiko des Schlaganfalls wird durch übermäßigen Alkoholkonsum, Rauchen, Antibababypille oder die Zuckerkrankheit (Diabetes) beträchtlich erhöht. Vorbeugend soll man Genanntes einstellen und sich ausreichend bewegen, auch ist Übergewichtigen eine Reduzierung des Gewichts anzuraten, da der dadurch oft erhöhte Blutdruck ebenfalls das Schlaganfallrisiko erhöht.
Die Kräutermedizin empfiehlt gegen Schlaganfall ein Aqua apoplectica Harmani, das aus Wein und dem Tau an der Blüte eines (giftigen) Maiglöckchens bereitet wird.
Christlicher Schutzpatron gegen den Schlaganfall ist der hl. Wolfgang.