| < zurück | |
| Allmende | |
-- in Vorbereitung --
Die Zeitspanne, die ein sterbliches Wesen zwischen Geburt und Tod in der Menschenwelt existiert.
Nach dem babylonischen Epos Enuma elisch kam das Leben aus dem Wasser. Der Urflut seien die Götter Lahmu und Lahamu enstiegen, die, nachdem sie sich selbst erschaffen hatten, alle anderen Lebewesen erschufen.
Schöpfungsmythen berichten, wie den erstem Menschen das Leben von der Gottheit eingehaucht wird. Dieser Hauch, weitergegeben über die Generationen, mag als Seele aufgefaßt werden.
In vorsintflutlicher Zeit erreichte die Lebensspanne eines Menschen — nach biblischer Darstellung — mit Methusalem mit 969 Jahren ihr Maximum und sinkt seither kräftig ab. Noch deutlicher ist dieses in viel älterer sumerischer Überlieferung. Regierten die vorsintflutlichen Könige teilweise einige Jahrzehntausende, so fällt die Lebensdauer nach dieser Katastrophe deutlich ab.
Sammlung: Geburt, Jugend, Braut und Bräutigam, Hochzeit (Heilige Hochzeit), Seele, Zeugung, Wöchnerin, Alter, Tod