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Der Mensch

Dieses Thema ist in Vorbereitung.

Das Wort „Mensch” soll vom Lateinischen Wort mens kommen, was „Geist” bedeutet.

 

Entstehung des Menschen

unvollständige Sammlung, im Aufbau:

Nach sumerischen Mythos stöhnten die Götter ob der Last ihrer zahlreichen Aufgaben. Eine Göttin, Nammu, fragte ihren Sohn Enki, ob er Abhilfe wisse. Enki, der bis dahin geschlafen hatte, riet seiner Mutter, über dem Süßwasserozean Abzu aus Lehm Wesen zu formen, die den Göttern zur Hand gehen könnten. So tat Nammu und schuf Menschen, wobei ihr acht Göttinnen halfen. Eine von denen, Ninmah, neidete jedoch der Nammu ihre Schöpfung und Enkis Idee und formte aus Lehm sieben kranke und gebrechliche Wesen. Enki rückte die Tat Ninmahs insoweit gerade, als er das Gebrechen in seine Weltordnung einfügte und als Vollendung vollkommenen menschlichen Lebens den umu’ul, den „schönen Greis”, schuf (UHLIG, 26f.).

Bibel: Gott (Elohim) schuf das erste Menschenpaar (1. Mose 1,26) oder der Herr (Jahwe) formte aus von Nebel feuchten Lehm den Adam und blies ihm den Lebenshauch ein (1. Mose 2,7); von diesem nahm im Schlaf eine Rippe und formte daraus die „Männin”.

 

Die griechische Mythologie sieht im Titanen Prometheus den, der aus Lehm Menschen formte. Er gab ihnen Kraft, Geist und Seele - als Feuer und Schmetterling - soll Athene beigesteuert haben.

Dazu soll Prometheus dem Menschen von allerlei Tieren eine Eigenschaft beigegeben haben, weshalb der Mensch furchtsam sei wie ein Hase, schlau wie ein Fuchs, stolz wie der Pfau usw.

Dagegen soll — nach einem Urteil des spätrömischen CENSORIUS — nach Auffassung der Pythagoreer das Menschengeschlecht ewig gewesen sein und weder aus Erde (Lehm), Tier oder Pflanze entstanden, vielmehr sei die ganze Weltordnung ohne Anfang und Ende (KERENYI, 1959, 25).

Bei PINDAR wiederum haben Menschen und Götter, deren Welten sonst geschieden sind, beide die gleiche Mutter:

„eins ist der Menschen
eins der Götter Geschlecht. Aus einer Mutter
haben wir beide den Atem geholt. Doch trennt uns die ganze geschiedene
Macht, daß hier nichts, dort aber aus Erz, ein sicherer Sitz, ewig der Himmel steht.”
(PINDAR, 6. Nemea-Lied, zitiert nach KERENYI, 1959, 25)

Wie PINDAR sah auch HESIOD „daß gemeinsamen Ursprungs sind Götter und sterbliche Menschen”. (Werke und Tage 108, zitiert nach KERENYI, 1959, 25)

Nicht nur Prometheus, auch Zeus soll Menschen erschaffen haben. Im ehernem Zeitalter schuf Zeus aus dem Holz der Esche das eherne Menschengeschlecht, das den von seiner Flut ertränkten Menschen des Prometheus nachfolgte.
Auch von den Meliae, den Eschennymphen, sollte das Menschengeschlecht herstammen. Darum, so eine Deutung, schuf Zeus den Menschen nicht neu, sondern er formte die bestehenden Menschen nach seiner Ordnung um (KERENYI, 1959, 52).

Beim römischen Dichter OVID heißt es, die Menschen seien aus Ameisen erschaffen worden. (Metamorphosen 7,642)

 

Die nordische Edda nennt Askr und Embla (Esche und Ulme) als erstes Menschenpaar. Diese wurden von den Asen Odin, Hoenir (bzw. Vili) und Lodur (bzw. Ve) aus zwei vom Meer an den Strand geschwemmten Baumstämmen geschaffen. Odin gab ihnen Seele, Hönir Sinn und Lodur Leben (Völuspá, 11-12).
Andererseits bezeichnet die Edda im gleichen Lied als „Söhne des Heimdall” (mögu Heimdallar, Völuspá, 1)

 

Im Islam heißt es, Allah habe den Menschen aus „trockenem, tönendem Lehm erschaffen, aus schwarzem, zu Gestalt gebildetem Schlamm” (Koran 15,25), nachdem er zuvor „aus dem Feuer des heißen Windes” die Dschinn erschuf (15,26).

 

Eine verbreitete These besagt, der Mensch sei Produkt von Züchtungsversuchen außerirdischer Besucher. Diese seien die in den zahllosen mythologischen und religiösen Überlieferungen genannten Götter oder auch Riesen.

 

Symbol des Menschen ist von den hebräischen Buchstaben Thau, „weil er den Zweck alles dessen, was existiert, bezeichnet, wie auch der Mensch der Zweck und die höchste Vollendung der ganzen Schöpfung ist.” (PAPUS, 99)

 

Leben des Menschen

Die Embryonalentwicklung des Menschen dauert zehn Mondmonate (zu je 27,5 Tagen).

Als dem Menschen zugemessene Lebensspanne werden siebzig Jahre angegeben (Psalm 90,10).
Das Leben wird dabei in verschiedene Entwicklungsstufen eingeteilt (z. B. Kindheit, Jugend, junger Erwachsener, Eltern, Alter, Greisenalter), wobei astrologische Überlegungen jedem Lebensalter einen der Planeten zuordnen.
Beispielsweise regiert die Venus das Alter vom 15. bis zum 22. Lebensjahr. In diesem Alter dreht sich das Interesse des Jugendlichen in höchstem Maße um das andere Geschlecht, Venus ist die römische Göttin der Liebe.

Im Aberglauben findet das erste Lebensjahr eines Menschen besondere Beachtung. Dringend vermieden werden sollte demnach, das Kind zu messen, da es sonst sterben müsse oder weil es sonst sein Wachstum einstelle (KUHN u. SCHWARTZ C. 437), ihm sollten die Haare nicht geschnitten werden, da es sonst dumm werde und bis zum ersten Geburtstag dürfen sie nicht an Blumen riechen, sollen sie ihren Geruchssinn behalten. (WEHR, 133)

Eine besondere Form menschlicher Wesen sind die in Mythen häufigen Mischwesen aus Mensch und Tier. Diese werden unter dem Stichwort Mischwesen gesammelt.

Der Volksglauben weiß von einem Zusammenhang zwischen Menschenleben und Sternschnuppen: „Jeder Mensch hat sein Licht am Himmel und wenn er stirbt, so geht’s aus; es kommen statt der alten, aber sogleich wieder neue zum Vorschein, da immer wieder Menschen geboren werden.” (aus Brodewin, KUHN u. SCHWARTZ, C. 422)

 

Vermischtes

Der schwedische Naturforscher Carl Linné, der 1735 mit seinem Werk Systema naturae das bis heute gültige Klassifikationsschema der Biologie begründete, sah in seinem System auch weitere, noch unbekannte Arten vor. Darunter einen Homo ferus, einen Menschen, der auf vier Füßen laufe und einen Homo caudatus, dem ein Schwanz anhänge.

Der Erfolg des Menschengeschlechts stand verschiedentlich auf der Kippe, die Geschichte hätte auch ganz anders verlaufen können. So brach vor etwa 75.000 Jahren der Vulkan Toba auf Sumatra aus. Dessen Auswurf an Asche und Dämpfen soll die Atmosphäre auf mehrere Jahre verdunkelt haben, weshalb es zu einer globalen Abkühlung gekommen sei, überdies wäre der Pflanzenwuchs praktisch zum erliegen gekommen. Sechs Jahre habe dieser vulkanische Winter gedauert, erst dann sei es wieder heller geworden — und gerade einmal 1000 Menschen sollen diesen Frühling erlebt haben.

 

-- in Vorbereitung / Sammlung --

Geburt, Tod

Leiche, Seele

Haar, Hand, Knochen, Nägel, Schädel, Zahn

Herz, Hirn, Hoden, Leber, Milz, Nerven, Sehnen

Blut, Regelblutung, Speichel, Sperma, Tränen

Kot, Urin

Krankheiten

Kuß, Kratzen

Allsinn