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(ndrdt. oligötze) Vielfach waren Götzenbilder — ein eher abwertend gemeinter Begriff für verehrte Abbilder höherer Wesenheiten — aus Holz, man spaltete und verbrannte sie. Ölgötzen sind nach AGRICOLA (no. 186) gefärbte und ölgetränkte Hölzer, nach anderen auch eine Lampe oder Gefäß mit dem Bild eines Götzen darin (Öl befeuerte die Lampen). Auch ein Gebäck nennt man in Thüringen Ölgötzen (J. GRIMM, Deutsche Mythologie, III., 9).
Die von Hans SACHS häufig verwendete Wendung den Ölgötzen tragen meint im Haus schweren Dienst tun (ebd., I., 12).