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 Pflanzenwelt - Getreide
 
 

Gerste

Eine Art der Gräser, die zu den wichtigen Getreiden gehört.

Aus der Gerste gewinnt man das Malz für Bier nach Pilsener Brauart.

Hethitischer Schutzgott des Getreides ist Chalki, dessen Name „Gerste” bedeutet (BELLINGER, 92).

Gerste soll man nach Sonnenuntergang säen und vor Sonnenaufgang eggen. „Nimmt man dabei einige Körner in den Mund und streut sie dann an den Rand des Ackers, so sollen Sperlinge und Hühner nicht kommen.” (Magisch-sympathetischer Hausschatz, 137)

„Gegen die Vögel sichert man die Aussaat durch ein kleines Opfer. (...) Um Weizen und Gerste vor dem Vogelfraße zu sichern, wirft man eine Hand voll Saat von sich weg für die Vögel.” (TÖPPEN S. 93, n. FRISCHBIER, 135)

Gerste soll eine besondere Vorliebe für Aussaat am Gründonnerstag haben, denn das schütze ihn vor Brand. Wie bei allen Getreiden sei eine Aussaat bei zunehmenden Mond sinnvoll. Besonders günstig seien die Tage Kreuz Erfindung (3. Mai) und St. Urban (25. Mai). (Magisch-sympathetischer Hausschatz, 137)