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| Pflanzenwelt | |
Eine Gattung mit zahlreichen, teils nur für den Spezialisten unterscheidbaren Arten. Die Pflanzen gedeihen meist auf Wiesen, an Ufern oder im Wasser flutend.
| N giftig! |
Ranunculus bulbosus L.
Deutsch auch St. Antoni-Rübelein, Bollenhahnenfuß, Brennkraut, Butterblume, Drüsenwurz, Hahnentritt, Spinnenwurz, Zängerkraut (LOSCH, 43 u. a.).
Eine von Mai bis Juni blühende Pflanze mit goldgelben Blüten auf gefurchtem Blumenstiel und gedreiteilten Blättern. Man verwendete sie früher auch als frisches Kraut, wovon wegen der gegebenen Giftigkeit der Pflanze jedoch Abstand genommen werden sollte. Als Homöopathisches Mittel erfreut sich Ranunculus bulbosus dagegen einiger Beliebtheit.
Gesammelt wird im Oktober das frische Kraut, das zu Essenz verarbeitet wird. Solche Verordnung empfiehlt die Kräutermedizin gegen Gicht und Rheuma, Neuralgie und Ausschlag, auch bei Brandblasen und Warzen. Als Homöopathikum verabreichnet man es bei Beschwerden im Brustraum, Reizungen in Rachen, Auge oder Nase, bei der Gürtelrose sowie schmerzenden Nerven und Muskeln und gegen blasigen Hautausschlag.