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 Pflanzenwelt
 
 

Heidekraut

Calluna vulgaris

Gesammelt werden August bis September Blüten, frisches Kraut, Samen und frische Blumenblätter, woraus man Aufguß, Essenz und Kaltauszug herstellt.

Solche Verordnungen empfiehlt die Kräutermedizin bei Schlaflosigkeit, sie wirken gegen Fieber, treiben Harn und Schweiß.

Die Widerstandskraft des allen Unwettern ausgesetzten, auf kargem Boden fortkommenden Heidekrauts soll auf den Menschen übertragbar sein „und der Tee von Heidekrautblüen heilt die Krankheiten, die ein solches Klima verschuldet: Katarrh, Husten, Hals- und Lungenverschleimung und Erkältungen anderer Art.” (G. SCHENK, Schatten der Nacht, Hannover, 1948, n. SCHRÖDTER, 76)

Aus Heidekraut sollen die Pikten ein sagenhaftes Bier gebraut haben, dessen Rezept sie den Eroberern aus Norwegen selbst unter der Folter nicht preisgegeben hätten. (FRANKLIN, 301)

 

Erika

„Erika krümelt nicht mehr, wenn man den Heidestrauß drei Stunden in eine Lösung von ein Teil Salzsäure und zwei Teilen Wasser legt und alsdann im Schatten trocknen läßt.” (SCHRÖDTER, 164)