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 Pflanzenwelt
 
 

Teufelsabbiß

Succisia pratensis
Dipsaceae (Kardengewächse)

Deutsche Namen auch Abbis, Abbiß, Abbißwürze, Teufelsbiß, Gottvergessen, Laakblume, St. Peterskraut, Rötelwurz, Verbissene (LOSCH, 154).

Die Wurzel der Pflanze sieht wie abgebissen aus, der Teufel soll sie von unten her abgebissen haben. Dieses soll der Teufel unternehmen, weil er dem Menschen die nutzbare und heilsame Pflanze nicht gönne (aus Kräuterbüchern, n. LOSCH, 154).

Von August bis Oktober wird die Wurzel gesammelt, woraus man Essenz oder Tinktur bereitet.

Kräutermedizinisch werden diese Verordnungen bei Husten und Heiserkeit, bei Asthma, Durchfall, Wassersucht, Wurmbefall und bei Entzündungen angewendet.

„Die Wurzel grün gestoßen und aufgelegt, ist gut für entzündete Glieder.” Ein Tee vom Teufelsabbiß soll bei Herzstechen, Brustgeschwür, geronnen Blut im Leib gut tun, den Schleim von der Brust treiben und gegen Husten, kurzen Atem und Seitenstechen wirken (Das 6. und 7. Buch Mose, 149).

teufelsabbiß untern tisch geworfen, zanken und schlagen sich die gäste.” (GRIMM, Dt. Myth. III., A. 441, S. 448)

Teufelsabbiß ist auch ein traditionelles Mittel gegen Behexung des Viehs.