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 Pflanzenwelt
 
 

Walnuß

Juglans regia

Gesammelt werden von August bis November Blätter, Rinde, Frucht und die frischen Fruchtschalen, woraus man Abkochung, Aufguß, Blattextrakt, Blättersaft und Nußextrakt bereitet.

Diese Verordnungen werden kräutermedizinisch gegen Geschwüre und Weißfluß sowie als blutreinigendes Mittel empfohlen.
Auch dem Haarwuchs soll die Walnuß förderlich sein (LOSCH, 198)

Der „Magisch-sympathetische Hausschatz.” rät bei Fieber, auf Walnußblätter die Worte „Gott sei mir gnädig. Gott helfe mir.” zu schreiben. Dann gebe man die Blätter dem Kranken, der sie ungelesen zu schlucken hat. (in: Das sechste und siebente Buch Mosis, 54)