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Cedrus
Kieferngewächse
(gr. Kedros) Eine vier im Mittelmeerraum und im westlichen Himalaya heimische Arten umfassende Gattung.
Die Libanon-Zeder (C. libani) kann fast 40 Meter Höhe erreichen. In der Jugend ist ihr Wuchs annähernd in der Form einer Pyramide, später wächst sie sich zu einem Schirm aus. Die Himalaya-Zeder (C. deodara) ist heiliger Baum der Hindus.
Als Zedern werden auch eine Reihe nicht zur Gattung Cedrus gehörende Nadelhölzer bezeichnet.
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Im Gilgamesch-Epos brechen Gilgamesch und Enkidu auf, um die von Chumbaba bewachte heilige Zeder zu fällen (4. Tafel). Als Chumbaba fällt, erbeben Libanon und Siria (=Hermongebirge). Aus dem Holz dieser Zeder bauen sie eine gewaltige Tür. Weil Enkidu das Wurzelwerk dieser Zeder durchgräbt (5. Tafel), muß er später sterben (7. Tafel).
Zedernholz verwendete Salomon zum Bau seines Tempels.
Der 92. Psalm rühmt die Zeder durch einen Vergleich mit den Gerechten:
Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum;
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.
(Man mag darin im Zusammenhang mit der Seltenheit der Zedern im Libanon seine Schlüsse ziehen.)
In Psalm 29 heißt es:
Die Stimme des Herrn zerbricht die Zedern,
er zerschmettert die Zedern des Libanon.
Nach dem Patriarchen Kyrillos von Alexandrien (412 bis 444) ist das Zedernholz wie das Fleisch Christi unverweslich (BIEDERMANN, 501).
Um hölzerne Türen aufzusprengen empfiehlt die Geheime Kunstschule Magischer Wunder - Kräfte, auf das Fell eines Widders den 29. Psalm zu schreiben und das Fell siebenmal gegen die Tür zu schlagen. Dabei soll man die Worte: Des Adonay Stimme zerbricht die Zedernbäume auf dem Libanon, er machet, dass sie lecken wie ein Kalb, der Libanon und Sirion wie ein junges Einhorn sprechen (Nr. 21. In: Das 6. und 7. Buch Mose, 2003, 159).