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| Allmende | |
Die Aufspaltung der Welt in zwei entgegengesetzte Arten des Seins ist die Grundproblematik vieler Mythen. Der Gegensatz wird als Verlust des Paradieses bezeichnet, als Scheidung in sterblich oder unsterblich, Leben oder Tod, männlich oder weiblich, arm oder reich, Sünder oder Heiliger, gut oder böse, Himmel und Hölle und viele derartige Zwillingspaare mehr.
Der Abfall von der einen Gottheit und infolgedessen die Trennung der Geschlechter findet sich beispielsweise in der biblischen Schöpfungsgeschichte.
Weltbilder sehen die Schöpfung als (zyklisch wiederkehrende) Entwicklung aus einem Urgrund (vgl. Urknalltheorie) mit Schöpfung (Emanation oder Evolution) und Endzeit, worauf eine Zeit des Einsseins mit der Gottheit folgt.
Die Sehnsucht nach Überwindung des Dualismus und Wiedervereinigung treibt den Helden, der nach mancherlei Prüfung, stirbt und wiederauferstehend sich mit der Gottheit vereint.
In magischer Praxis sucht der Zauberer oder Alchimist die Gegensätze befristet aufzuheben, um sich diese Urkräfte dienstbar zu machen.
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Eine alte römische Gottheit, die beide Seiten in einem vereint ist der doppelgesichtige Janus.
Die Verschmelzung der Gegensätze schafft im Mythos das Leben. So treffen im nordischen Schöpfungsmythos die Eisflüsse Elivagar auf die Glut Muspelheims und aus der Schmelze entstehen Ymir und Audhumbla.
In der Astrologie meint Polarität die Wirkrichtung eines Zeichens.
Dabei werden die von innen nach außen wirkenden als aktive, männliche Positive Zeichen (+) angesehen, von außen nach innen wirkende Zeichen gelten als passive, weibliche Negative Zeichen (-) (siehe Details).
Beachte, daß mathemat. Positiv/Negativ keinerlei wertende Bedeutung hat!