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-- in Vorbereitung --
Der Renaissance-Gelehrte Agrippa von Nettesheim (1486-1535) empfahl den Samen vermehrungsfreudiger Tiere (Spatz, Schwalbe, Taube, Bachstelze) zur Steigerung der Liebeslust (De Occulta Philosophia, Kap. XV; Neudruck p. 103f., zit. n. SCHRÖDTER, 34, der diese Empfehlungen zum Bereich der Organ-Therapie zählt).
Dämonische Succubi sollen versuchen, Paaren etwas Sperma zu stehlen, um auf diese Weise weitere Dämonen zu zeugen. Man empfahl darum, um das eheliche Lager einen magischen Kreis zu ziehen, der Dämonen aller Art abwehren soll (PICKERING, 198).
Nach iranisch-zoroastrischem Mythos entstammen die 272 nützlichen Tierarten dem Sperma des erschlagenen Urstiers Geush-Urvan.
Noch berühmter aber machte ihn [Cagliostro] ein gewisses Lebenselixier, welches Greisen augenblicklich Jugendkraft verlieh. Dieser Trank bestand in der Hauptsache aus Malvasier mit Beimischungen des durch Destillation gewonnenen Sperma gewisser Tiere und dem Saft einiger Pflanzen. Wir haben das Rezept, aber man wird gewiß verstehen, warum wir es hier nicht wiedergeben. (LÉVI, Transzendentale Magie, 217)