| Stätten | ||
(gr. mega, groß und lithos, Stein) Allgemein bezeichnet man mit diesem Begriff vorgeschichtliche Bauten, welche aus großen Steinen errichtet worden sind. In Europa werden sie in die Jungsteinzeit datiert und kommen in West, Nordwest und Nordeuropa vor.
Nach Bauprinzip, mutmaßlicher Funktion und vermutlichem Alter unterscheidet man die auch Großsteingräber, Riesensteingräber oder Hünengräber genannten Megalithgräber, die aus einem oder mehreren Tragsteinen und einem oder mehreren Decksteinen bestanden, über welche ein Erdhügel aufgeworfen wurde, die Menhire, die hoch aufragend oft kilometerweit sichtbar sind und die auch zu teils kilometerlangen Reihen (Allignements) zusammengestellt sein können) und die Steinkreise, die man auch Cromlechs nennt und deren bekanntester Vertreter Stonehenge in England ist.
Weniger bekannte Formen sind die in Vorderasien und im Mittelmeerraum vorkommenden Kuppelgräber, von denen die Nuraghen auf Sardinien und die Talayots auf den Balearen Sonderformen sind.
Auch außerhalb Europas gibt es Megalithbauten.