| Symbole | ||
-- Artikel in sammelnder Vorbereitung --
Das Kreuz erinnert den Christen als Symbol des Glaubens an den Segen, welcher von der Erlösung durch Jesus Christus, der durch Kreuzigung sein menschliches Leben beschloß, ausgeht. Kreuze werden einfach oder feierlich gesegnet, in eigenen Feiern oft während der Fastenzeit oder am Fest der Kreuzerhöhung (14. September).
Als älteste Kreuzdarstellung gilt ein Spottkreuz mit Eselskopf; das Ansehen des Kreuzes stieg aber spätestens mit dem Sieg Kaiser Konstantins 312 an der Milvischen Brücke in Rom, als er wegen einer Vision das Kreuzzeichen für sein Heer wählte. Seine Mutter Helena ließ nach dem Kreuz Christi suchen. Tatsächlich wurden einige Reliquien gefunden und Hewlena ließ auf Golgotha die erste Kreuzbasilika bauen. Das Kreuz war nun nicht mehr Schandpfahl, an dem man Verbrecher marterte, sondern Siegeszeichen des auferstandenen Gottes. Entsprechend werden romanische Kreuze oft mit triumphierendem und gekrönten Christus dargestellt. Im Barock hing man wohl mehr am Diesseits (angesichts der gerade überstandenen veheerenden Pestepidemien), hier findet sich der Gekreuzigte oft in gequälter, gedümitgter Pose, der die Dornenkrone trägt.
Zum offiziellem Zeichen des Christentums wurde das Kreuz 431 auf dem Konzil von Ephesos erklärt.
Fünf Kreuze am Altar katholischer Kirchen symbolisieren die fünf Wunden Jesu, die er am Kreuz empfing.
Seit 1146 führte der Orden der Tempelritter das später so berühmte rote und achtspitzige Tatzenkreuz. Dieses Zeichen trugen die Templer auf dem zweiten Kreuzzug unter Führung des französischen Königs Ludwig VII. und verbreiteten seinen Ruhm durch ihre außerordentliche Kühnheit. (LINCOLN, BAIGENT, LEIGH, 58)
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Das Keltische Kreuz ist traditionsreiches Vorbild für beliebte Legesysteme im Tarot.
siehe auch Ankh
Ehe man ein frisches Brot andschneidet sollte man drei Kreuze darauf machen, damit es mehr sättigt. (aus der Mark, KUHN u. SCHWARTZ, C. 350)
Ein anderer Aberglaube rät, in der Walpurgisnacht die Stalltüren mit drei Kreuzen zu versehen, damit die Hexen weder einem selbst noch dem Vieh schaden können. Man soll zu solchem Zwecke auch Kreuzdorn auf Krippen, Futtertröge und Stalltürschwellen nageln (Sechstes und siebentes Buch Mosis, 135).