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   Allmende
 

Symbole

(griech. sýmbolon „das Zusammengeworfene” von syn-ballein, „zusammenwerfen”) Sinnbilder oder Wahrzeichen, die aus sich heraus verständlich sind und nicht allein bildhaftiger Ausdruck (wie die Metapher) sondern selbst wirkliches Bild oder sinnbildliche Handlung sind. Von dieser Vorstellung rührt die Bezeichnung selbst: Zusammengeworfen sind Gegenstand und Abbild.

Jede Kultur oder Religion hat ihre Symbolik (Bildsprache, Ikonographie), deren Bedeutung den ihr angehörigen Menschen allgemein geläufig und verständlich ist. Symbole sind auch bedeutsam für quasi-religiöse Künste wie Alchemie und Zauberei, wo den Eingeweihten der außenstehenden unverständliche Sinngehalt des Symbols viele Worte erspart.

Die Welt der Symbolik ist vergleichbar „einer märchenhaften Welt, deren Bewohner einander mühelos verstehen; zugleich ist diese auch Welt der physiognomischen Wesensschau, deren Gegenständde ihr Wesen in ihrer Erscheinung zum Ausdruck bringen, so daß es zur Erfassung dieses Wesens nur des Sichaufschließens für den unreflektierten Eindruck bedarf.” (P. R. Hofstätter, Psychologie, 1957, zit. n. BIEDERMANN 1998, S. 412)

Den Symbolen ähnlich, aber weniger unmittelbar in der Darstellung sind Allegorien, vergleichbar Archetypen.

Häufige geometrische Grundformen des Symbols sind Kreis, Dreieck und Kreuz.

Siehe die (nicht systematische und unvollständige) Sammlung von Symbolen.