| Physikalische Phänomene | ||
Ein Gerät zur Wahrnehmung von Strahlen (z. B. Erdstrahlen) und parapsychologischen oder jenseitigen Erscheinungen.
Beim Pendeln wird ein metallener Ring oder Kegel an einer Uhrkette oder einem (seidenen) Faden zwischen Daumen und Zeigefinger über den zu untersuchenden Gegenstand gehalten. Das Pendel beginnt dann zu schwingen, der Art der Ausschläge sucht der Pendler eine Antwort zu entnehmen.
Es handelt sich dabei um eine traditionsreiche Technik, die bereits in der griechisch-römischen Antike gebräuchlich war.
Das Pendel kann über dem Erdboden benutzt werden, um radiästhetische Phänomene (Erdstrahlen oder Kraftorte) zu vermessen.
Es wird auch bei spiritistischen Sitzungen genutzt, um von Geistern Auskunft zu erhalten. Dazu werden auf einer Tischplatte die Buchstaben des Alphabets oder Runen arrangiert (oder bestimmte Richtungen stehen für zuvor bestimmte Auskünfte) und eine Wesenheit zur Antwort aufgefordert. Das Pendel soll daraufhin in die jeweilige Richtung ausschlagen. Es liegt auf der Hand, daß hierbei Einbildung und Scharlatanerie ein leichtes Spiel haben dürften.
Dem Pendel in der Funktionsweise und dem Einsatzzweck ähnlich ist die Wünschelrute (GRÜN, Erdstrahlen, S. 156).