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-- Artikel in sammelnder Vorbereitung --
(griech., Neuschreib Delfin) Zu den Walfischen gerechnete Meeressäuger, denen höchste Intelligenz und komplexes Sozielverhalten zugeschrieben werden.
Es heißt, Delphine seien unter dem Meeresspiegwel Ritter, weshalb man ihnen kein Leid zufügen dürfe. (BÄCHTOLD-STÄUBLI, II,186)
Als einmal Matrosen den Bacchus/Dionysos als Sklaven verkaufen wollten, verwandelte dieser Gott des Weins den Mast des Schiffes in einen Weinstock, die erschrockenen Seeleute sprangen ins Wasser und verwandelten sich in Delphine.
Mischwesen aus Mensch, Pferd und Delphin werden als Meeres-Kentauren bezeichnet. Einer von ihnen ist Triton.
Den Körper des mit seiner Mutter Ino ins Meer gestürzten Melicerta brachte ein Delphin nach Korinth, wo ihm zu Ehren König Sisyphus die Isthmischen Spiele begründete.
Der Meergott Poseidon erwarb mit Hilfe eines Delphins die Amphitrite. Diese Nymphe entfloh vor dem Gott, doch folgte ihr ein Delphin, der dann Poseidon ihr Versteck verriet. Zum Dank versetzte Poseidon den Delphin als Sternbild an den Himmel.
In Gestalt eines Delphins näherte sich Poseidon (röm. Neptun) der Melantho (OVID, Metamorphosen VI,120) und zeugte mit ihr den Delphus.
Von der Asche des Delphinmagens wird gesagt, sie heile Milzbeschwerden. Das Fett sei gegen Wassersucht, die Leber gegen Fieber geeignet. Überdies erleichtere ein dem Kind umgehängtes Amulett mit Delphinzähnen jenem das Zahnen. (BÄCHTOLD-STÄUBLI, II,186)