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 Tierwelt
 
 

Insekten

Diese Gliedertiere bilden die mit Abstand mannigfaltigste Formengruppe des Tierreichs. Die auf rund 30 Millionen verschiedenene Arten der Insekten sind auf 31 Ordnungen verteilt, die Zahl der Individuen ist kaum schätzbar. Dabei ist den Insekten ein bei aller Verschiedenheit recht einheitlicher Körperbau eigen, der auch dem Laien die meisten Arten (bei ausgewachsenen Tieren) eindeutig dieser Tierklasse zuordnen läßt. Denn alle Insekten haben als gemeinsames Kennzeichen einen dreifach eingeschnittenen und dadurch in Kopf, Brust und Hinterleib geteilten Körper (daher lat. insecta, „eingeschnitten”) mit 3 Beinpaaren, oft ein oder zwei Flügelpaare und häufig deutlich erkennbare Fühler.

Dem Menschen begegnen die oft kleinen Tiere in einer ihrer Vielfalt angemessenen Weise. Sie dienen wohl seit den Anfängen als Nahrung, sind aber auch Konkurrenten beim Nahrungserwerb, oft lästige Plagegeister und Krankheitserreger. Andere erfreuen durch Schönheit und Gesang, manche Arten machte man sich zu medizinischen Zwecken oder zur Textilgewinnung dienstbar. Dementsprechend fanden diese Tiere auch in Mythos, Kult und Dichtung Eingang.

„Als ,biologischen Zufall’ sieht es ein USA-Wissenschaftler an, daß nicht die Insekten, sondern die Menschen gegenwärtig die Erde beherrschen. Jener, besonders der Ameisen, Entwicklung sei noch längst nicht abgeschlossen, während sich das Menschengeschlecht auf absteigendem Ast befinde. (E. M. in Neue illustrierte Wochenschau, Wien, Nr. 33, vom 12. August 1956; n. SCHRÖDTER, 222)

Zu einigen Insekten ist im „Schwarzen Netz” bereits gesammelt, manches allerdings noch in frühem Stadium: Ameise, Biene, Fliege, Heuschrecke, Hirschkäfer, Maikäfer, Schabe, Ölkäfer, Skarabäus, Spanische Fliege, Wespe