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-- Artikel in sammelnder Vorbereitung --
Aus der Bibel ist der siebenfache Gang der Israeliten um die Stadt Jericho bekannt, ehe deren Mauern unter dem Klang der Trompeten einstürzten (Joshua, 6)
In dem im Sechsten und siebenten Buch Mosis enthaltenen Magisch-sympathetischen Hausschatz heißt es, wenn das Mädchen in der Johannisnacht einen Kranz aus Klebkraut windet und dabei dreimal ums Haus geht, wobei es spricht: Klebekranz ich winde dich, Schätzchen, empfinde mich, dann erscheine ihr der Zukünftige im Traum. Wird der Kranz während der Umgänge allerdings nicht fertig, so droht dem Mädchen Krankheit. (BAUER, 135)
Vom dreifachen Umgang beim Erwerb eines Hecketalers erzählt eine Sage aus Swinemünde.
Dort hatte sich ein Mann in der Neujahrsnacht an die Kirchentür begeben, mit sich führte er in einem Sack einen schwarzen Kater. Mit dem Sack auf dem Rücken umschritt er rückwärts gehend die Kirche und klopfte dann dreimal an die Kirchentür. Ein Mann trat hinaus und begehrte den Kater zu kaufen. Acht Groschen wollte er geben, der andere verlangte aber einen ganzen Taler und umschritt ein weiteres Mal in genannter Weise die Kirche, klopfte erneut dreimal und das Gespräch wiederholte sich. Nach einem dritten Umgang willigte der Mann in der Kirche schließlich ein und kaufte den Kater für einen ganzen Taler. Der Verkäufer hatte nun ein Geldstück erworben, welches immer zu ihm zurückkehrte, sooft er es auch ausgab. (KUHN u. SCHWARTZ, S. 24)
Wenn man das Fieber hat, muß man in den Wald gehen, eine Eiche umgehen und dabei sprechen:
Goden abend do olle,
Ick brenge di dat warme un dat koll —
so geht das Fieber weg. (aus der Mittelmark, KUHN u. SCHWARTZ, C. 318)