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| Der Mensch und sein Leben | |
-- Wäsche waschen und sich waschen - in sammelnder Vorber. --
was man montags beginnt, wird nicht wochenalt, daher auf diesen tag keine hochzeit und keine wäsche anzustellen ist (GRIMM, III., A. 821, 463)
Der Grieche HESIOD mahnte Männer, sich keinesfalls mit dem Badewasser einer Frau zu waschen, denn ... darauf steht nachmals verderbliche Strafe. (Werke und Tage, 752)
Das Waschen der Leiche bei der Leichenwäsche soll weniger der äußeren Reinlichkeit dienen, als vielmehr Dämonen vertreiben, da diese das Wasser meiden sollen und bei Berührung mit dem Naß das Weite suchen (BRASCH, 57).
Aus Pforzheim ist der Rat: wer einen bund mit dem teufel hat und ihn darum betriegen will, soll sich sieben jahre nicht waschen und nicht kämmen, (...) so ist man ihn los. (GRIMM, A. 626)