| Zahlenwelt | ||
(2, röm. II) Mit der Aufspaltung der Eins in zwei Hälften kommt der Gegensatz, das eindimensionale Weltbild, ich hier, du da. Die zwei wird als weibliche Grundzahl angesehen, deren Element die Erde ist.
Zwei Punkte ohne Ausdehnung haben als Orientierung einzig den anderen Punkt, doch gebricht es an räumlicher oder zeitlicher Verortung, weder links oder rechts, oben oder unten, gestern oder morgen. Das wird es mit der folgenden Drei möglich.
Die Symbolik der Zwei ist zwielichtig, da die Zweiteilung Zwietracht sät, aber erst mit der Polarität und ihrer Überwindung die Fülle des Lebens in allen seinen Verzweigungen möglich wird. Die Dualität von Stofflichem und Geistigem macht diese Zahl zum Bild der Gegensätze, wobei gleichzeitig beide Polaritäten in ihr enthalten sind.
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