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 Allmende
 
 

Zeit

--in Vorber. --

„Fragt mich niemand, was die Zeit ist, so weiß ich es.
Fragt man es mich hingegen, so vermag ich keine Antwort zu geben.”
Augustinus


 

„Hat nicht zum Manne geschmiedet
die allmächtige Zeit
und das ewige Schicksal,
Meine Herrn und deine?”
Prometheus zu Zeus in Goethes Gedicht „Prometheus”
(Die Ernte, 1950, 168)  

Alles unterliegt der Zeit, auch die Götter und ihre Schöpfung. Wenn sie auch unsterblich sind, bleiben sie doch der Linearität der Zeit unterworfen.

Die Linearität meint dabei keine Gerade sondern die unabänderlich voranschreitende Richtung, wie sie im Bild des rollenden Rades symbolisiert ist.

Gottheiten der Zeit sind die altpersische Gottheit Zurvan, der griechische Chronos oder der manichäische Aion.