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| Zauberei / Dämonologie | |
Der Kirchenlehrer Augustinus meinte im Unterschied zu den seinerzeit gängigen neuplatonischen Götter- und Dämonenlehren, welche von einer nahezu naturgesetzlichen Verfügbarkeit der Dämonen für die Dienste des Magiers ausgingen, der Verkehr des Magiers mit dem Dämonen sei durch bestimmte Mittel, Manipulationen, Gebärde und Worte möglich, eben den Zeichen, hinzu kommen müsse aber ein Vertrag, welcher eine Übereinkunft über den Sinngehalt magischer Zeichen feststelle. (n. DAXELMÜLLER, 85)
Diese Ansicht Augustins hatte für die späteren Verfolgungen von Zauberern und Hexen einige Bedeutung, denn mit der Zeichen-Pakt-Theorie wird angenommen, daß der Magier Umgang mit Dämonen pflegt — dem Anhang Satans — und darum ein Feind der Kirche sei und deshalb auszumerzen, wie es im Nachmittelalter allzu häufig geübt wurde.