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 Zauberei
 
 

Magisches Quadrat

Dieses sind Buchstabenfelder, deren Inhalt in beliebige Richtung gelesen einen mehr oder weniger klaren Sinn ergibt.

Das bekannteste aller magischen Buchstabenquadrate, dessen Bedeutung nicht abschließend geklärt ist, ist wohl die Satorformel:

S A T O R
A R E P O
T E N E T
O P E R A
R O T A S

(nach BIEDERMANN, 385, siehe Satorformel)

Ein anderes soll der Tradition des Templerordens entstammen und soviel wie „An der Härte dieses Schildes soll das Böse abgleiten” bedeuten:

S A T A N
A D A M A
T A B A T
A M A D A
N A T A S

(nach MALA, 84f.; Adamas = Diamant, der härteste aller Edelsteine)

Den Kreuzpunkten magischer Quadrate werden auch die Namen der Erzengel zugeordnet, wobei die Reihung der Namen Michael, Gabriel, Raphael und Uriel entsprechend der Kompaßrose ist (Michael: Osten, vgl. MALA).

Ähnlich den magischen Buchstabenquadraten sind die besonders als spielerische Rechenknobelei beliebten magischen Zahlenquadrate. Hierbei ergeben eingetragen Zahlen orthogonal wie vertikal addiert stets die gleiche Summe. Ein bekanntes Gedicht aus GOETHEs Tragödie „Faust”, das „Hexeneinmaleins”, soll in diesem Sinne zu deuten sein.