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| Zauberei | |
Eine Methode der Darstellung eines magischen Wortes oder Zauberspruchs.
Dabei wird der Begriff so oft untereinander geschrieben, wie er Buchstaben zählt. Von Zeile zu Zeile wird jeweils der erste oder letzte Buchstabe weggelassen.
Wie das Wort nach dem Schwindeschema abnimmt, so soll auch erduldete Unbill abnehmen, zum Beispiel eine Krankheit (BIEDERMANN, 18).
Das bekannteste im Schwindeschema geschriebene Wort ist wohl das Abrakadabra:
Der Gedanke des Schwindeschemas kann auch darin liegen, daß jeder einzelne Bestandteil des jeweiligen Begriffes seine Zauberkraft dann am Besten entfalten kann, wenn es frei steht. Andernfalls sei zu befürchten, daß die spezifischen Energien [des Wortes] im Ganzen chemisch gebunden sind. Also ist jeder Teil des Zaubernamens gesondert hinzuschreiben, damit alle `dynaeis´ (Kräfte) frei werden (Dornseiff 1925/1980, 64 f, zit. n. BIEDERMANN, 18).