Das Schwarze Netz - zum Anfang< zurück
 Alchemie / Zauberei
 
 

Sympathien, Sympathiezauber

(gr. „Zusammen erleiden”) Fernwirkungen wie sie bei Ebbe und Flut, bei der Anziehung des Eisens durch den Magneten oder im Schwingen der Saite einer Leier bei bestimmten Tönen beobachtbar sind, werden als gemeinsames „Mitleiden” aufgefasst. In solcher Auffassung schwingt die Idee mit, die ganze Welt sei im Inneren von harmonischem Wechselwirken zusammengehalten.

Davon abgeleitet gibt es eine Reihe von Heilmethoden und Zaubern, die in Nachahmung solcher irrationalen Zusammenhänge Erfolg zeitigen sollen.

Ein altes Beispiel ist die Meinung, so wie eine Salbe eine geschlagene Wunde lindert, so helfe es dem Verwundeten auch, die Waffe selbst zu salben.

Wenn Wünschelrutengänger beim Suchen ein Materialmuster des Gesuchten mit sich führen, etwa eine Silbermünze bei der Suche nach einem Silberschatz, dann sollen sie sich die gleiche Wellenlänge beider Dinge zu Nutze machen. Bei der Suche nach Wasser sei eine solche Sensibilisierung unnötig, da der Mensch selbst zu über 90 Prozent aus Wasser bestehe. Auch dieses gehört zum Sympathieprinzip (GRÜN, 153)

Als sympathetische Mittel sind auch Besprechungen oder Gesundbeten zu nennen.

Zur sympathetischen Heilkunde sei auf den gesonderten Artikel verwiesen.

siehe auch Analogiezauber