| Araber | ||
(Schicksal, Geschick) Im vorislamischen Arabien war Manat bei den Kuraishiten Mondgöttin und Göttin des Schicksals sowie Göttin des Abendsterns.
Ihr Heiligtum war ein in Kodaid bei Mekka vereehrter heiliger schwarzer Stein. In Mekka verehrte man sie als eine der drei Schicksalsgöttinnen, die beiden anderen heißen al-Lat und al-Uzza. Alle drei galten als Töchter des Hochgottes Allah.
Gleichgesetzt wurde sie der griechischen Nemesis oder der Tyche.
Der Koran erwähnt sie in Sure 53, 19-23. Ihre Anrufung als Fürsprecherin bei Allah war von Mohammed einige Zeit erlaubt, wenig später jedoch als Götzenverehrung verboten.