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   Astrologie - Horoskop
 

Zeiten

Geburtszeit, Ortszeit, Sternzeit, Weltzeit

Unerläßlich für die Erstellung eines Horoskops ist die Kenntnis von Ort und Zeit der Geburt, damit die zu diesem Ereignis herrschende Gestirnskonstellation berechnet werden kann.

Ein Tag beginnt für einen bestimmten Längenkreis, wenn die Sonne in der Himmelstiefe dieses Meridians kulminiert.

Die Schwierigkeit dabei ist, daß auf der Erde die Zeit keineswegs einheitlich ist - sonst wäre um 7.00 Uhr hier Morgen, da Nachmittag, dort Nacht. Die Erde wurde darum in Zeitzonen eingeteilt. Innerhalb dieser von Pol zu Pol reichenden Bänder ist überall eine einheitliche Uhrzeit festgesetzt. Die aber kann soweit von der tatsächlichen Ortszeit abweichen, daß die Gestirnsstände falsch berechnet werden.

Denn bereits ein Längenabstand von 1° bedingt eine Verschiebung der Zeit um 4 Minuten. Anhand des Abstandes des Geburtsortes zum nächsten Meridian müssen also der Zonenzeit (z.B. Mitteleuropäische Zeit, MEZ) je Längengrad 4 Minuten hinzugefügt bzw. von ihr abgezogen werden, um die genaue Ortszeit zu ermitteln.

Von dieser Ortszeit ausgehend läßt sich die Weltzeit ermitteln. Das ist die Zeit, die zum gleichen Zeitpunkt für den Null-Meridian (Greenwich). Dabei sind Sommerzeit bzw. doppelte Sommerzeit zu beachten.

Diese Sternzeit berücksichtigt den Umstand, daß ein Tag keine vollen 24 Stunden währt, sondern 23 Stunden, 56 Minuten und 3,4 Sekunden. Für ein genaues Horoskop muß die Ortszeit auf die Sternzeit umgerechnet werden. Ist das vollbracht, können zur Ermittlung der Gestirnskonstellation die Ephemeriden benutzt werde. Diese Tabellen beinhalten für alle Gestirne die Position und sind auf die Weltzeit oder Sternzeit bezogen.

Übrigens werden die gut 4 fehlenden Minuten regelmäßig per Schalttag wieder aufgeholt.