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   Astrologie - Horoskop
 

Zeiten

Jahresplaneten, Tagesplaneten

In Babylonien wurden die damals bekannten Planeten im Wechsel den Jahren zugeordnet, so daß man aus diesen Abfolgen eine Zeitleiste ermitteln konnte. Einen festen Bezugspunkt wie z. B. der moderne westliche Kalender ihn in Christi Geburt hat, war in Babylonien nicht üblich.

Diese Jahresplaneten dien(t)en in der Astrometereologie zur längerfristigen Prognose der Witterung, jeder Planet dem Klima seine Eigenschaften mitteilen (z. B. Sonne - eher trocken, Mond - viel Regen usw.). Der metereologische Wert dieser Untersuchungen wird auch von zahlreichen Astrologen überwiegend für zweifelhaft erachtet.

Ähnliches gilt für die Annahme, der Einfluß des Gestirns wirke sich auf die Gesamtheit aller im fraglichen Jahr geborenen Menschen aus. Allerdings geistert der Begriff Generation regelmäßig durch die Sozialwissenschaften und Medien („´68er”, „Generation Golf” etc.), offenkundig ist die Annahme recht verbreitet. Ein ähnliches System der Einteilung nach dem Geburtsjahr kennen beispielsweise auch die Chinesen (Jahr des Affen, Jahr der Ratte etc.).

Im kleineren Maßstab sind es die Tagesplaneten, die den Tagen zugeordnet sind. Aus den Mondphasen ergeben sich die Wochen als vier Abschnitte von jeweils sieben Tagen. Jedem dieser Tage teilte man im Rom des 3. Jh. eines der Lichter zu:

SonntagSonne DonnerstagJupiter
MontagMond FreitagVenus
DienstagMars SonnabendSaturn
MittwochMerkur