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Verschiedenes zum Mond

Der Mond
Mond - weiteres
Neumond
halber, zu- und
abnehmender Mond

Vollmond Mondbewohner
Mondfinsternis

„Vieles, was ... von dem Einfluß des Mondes behauptet wird, beruht auf Wahrheit, die nur nicht ihrem physikalischen Grunde nach erkannt ist. Daß der Mond viele merkwürdige Beeinflussungen auf die Erde ausübt, ist ja bekannt” („Magisch-sympathetischer Hausschatz” im „Sechsten und siebenten Buch Mosis”, 135)

-- gemächliche Sammlung --

Den raschen Lauf des Mondes Mani erklärt der nordische Mythos mit dem Wolf Hati, der ihn beständig verfolgt und ihn einst packen wird. Entsprechend wird die Sonne Sôl vom Wolf Sköll gehetzt. Wenn zum Weltuntergang (siehe Ragnarök) der Mondhund Managarm den Mond verschlingen wird, dann soll das verspritzende Blut die Sonne verdüstern (SNORRI, Gylfaginning, 12; Voluspa, 32-33).

Nach allemanischer Vorstellung ist der Mond das Fenster, durch das Gott auf die Erde schaut. Wenn der nächtliche Mond von Wolken bedeckt wird, heißt es darum „Gott macht sein Fenster zu” (Wie’s Wetter wird, 4, S. 28).

Es gibt auch — nach einer Legende aus Österreich — die Vorstellung, mit jedem Mondwechsel sei ein tatsächlich neuer Mond zu sehen. Der wächst dann allmählich heran, vergeht nach Vollmond und zerspringt schließlich in tausend kleine Stücke, die als Sterne sichtbar sind (Wie’s Wetter wird, 4, S. 28). Das erklärt immerhin, warum trotz vieler Sternschnuppen stets reichlich Sterne vom Himmel leuchten.

Als besonderer Stein des Mondes gilt die ihm ähnliche Perle. Diesen Schmuckstein sollte man nur nachts tragen, weil das Mondlicht den Glanz der Perle verstärke, das Sonnenlicht sie hingegen verderbe (AU, 222).

Allgemein wird empfohlen, bei zunehmendem Mond einzuziehen. Wechselt man seine Wohnung bei abnehmendem Mond, so soll das Unglück ins neue Heim bringen.

Der „Magisch-Sympathetische Hausschatz” warnt, ein Neugeborenes dürfe in den ersten sechs Wochen nicht vom Mond beschienen werden, da es sonst mondsüchtig werde (in: Das sechste und siebente Buch Mosis, 158).

Von windenden Pflanzen heißt es: „Alle ,lunaren’ (mondbeeinflußten) Pflanzen, wozu z. B. die Nachtschattengewächse und die Bohnen gehören, spinnen links herum, die ,solaren’ (sonnebeeinflußten), wie z. B. der Hopfen, dagegen rechtsherum.” (SCHRÖDTER, 201)

Gleich dreizehn Abteilungsleiter trugen beim Saturn-Apollo-Programm der US-Amerikaner die Verantwortung und expedierten schließlich eine Expedition zum Mond (zumindest laut offizieller Darstellung...). Jeder dieser dreizehn Abteilungsleiter wirkte zuvor an der deutschen Heeresversuchsanstalt Peenemünde.

 

Wetterregeln zum Mond

Daß der Mond durch seine Anziehungskraft auf die Erde Ebbe und Flut bedingt, ist unumstritten. Langjährige Beobachtungen des Wettergeschehens führten darüber hinaus zu allerlei Regeln, nach denen die kommende Witterung vom Erscheinungsbild des Mondes und dem Eintritt des Neumonds abzuleiten sei.

Regeln, die sich auf zu- oder abnehmenden oder halben Mond oder auf den Neumond oder den Vollmond beziehen siehe unter den Artikeln, hier einige Regeln allgemeiner Art:

Wenn der Mond einen Hof hat, dann soll es windig werden und Niederschläge geben, im Winter auch als Schnee. Anhand der Öffnung des Mondhofes ist erkennbar, aus welcher Richtung es wehen wird.

Liegt die Mondsichel sehr auf dem Rücken, so soll sie nach einer Weisheit aus Mecklenburg „zu Boot fahren” — es also bald wässrig werden Regen geben. Steile Mondsichel hingegen steht auf dem Trockenen — es wird sonnig sein (Wie’s Wetter wird, 4, S. 26f.).

Ebenso ist ein Hof um den Mond Regenzeiger. Ist der Hof sehr groß, so wird es schon bald Niederschlag geben, bei kleinerem Hof dauert es damit noch etwas.

Die Anzahl der sichtbaren Sterne innerhalb des Hofes entspricht der Anzahl der Tage, die vergehen, ehe ein Unwetter losbricht.

Ein großer roter Mond zwischen Wolken deutet auf baldigen Regen.

Es wird auch dann Regen geben, wenn der Mond deutliche schwarze Flecken hat.

Stürme legen sich, wenn Sonne und Mond untergehen.

Ob Sturm und Regen zu erwarten sind, soll im August anhand der Hörner der Mondsichel erkannt werden können. Erscheinen diese eingetrübt, so ist mit solchem Wetter zu rechnen.

Am strengsten ist im Winter der Frost in mondheller Nacht.

Wenn in der Nähe des zunehmenden Mondes ein großer Stern als dessen „Verräter” steht, so soll es nach einer Regel von der mecklenburgischen Ostseeküste Sturm geben, je näher der Mond ist, desto heftiger: „Wenn de grot stirn bi de mand steiht, hat he sinen verklikker bi sik; dann ward’t weihgen, wo neger, wo ärger.” (Wie’s Wetter wird, 4, S. 26)

 

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