| Sternenkunde - Lichter | ||
Hierbei handelt es sich nach einer These ZECHARIA SITCHINs um einen Planeten unseres Sonnensystems, den die alten Sumerer gekannt hätten und der einmal in 3.600 Jahren um die Sonne kreise. Samt Nibiru seien es insgesamt zwölf Glieder, die zusammen das Sonnensystems bilden. Daher leite sich die Einteilung des himmlischen Bandes in zwölf Häuser sowie des Jahres in zwölf Monate ab und die Zwölf sei deshalb heilige himmlische Zahl (Versunkene Reiche, 1992, S. 208f.).
Von Nibiru sollen die Annunaki stammen, von denen sumerische Schriften berichten. Herrscher auf Nibiru sei Anu, seine Gattin Antu. Sie beide sollen im frühen vierten Jahrtausend vor Christus die Erde besucht haben und die Erwartung auf eine Wiederkehr dieser Besucher aus dem Himmel soll die Entwicklung der Astrologie beflügelt haben (SITCHIN, S. 209).
SITCHIN gibt als Grund für den Besuch der Annunaki auf der Erde an, daß es nur hier Gold gebe. Dieses hätten die Annunaki benötigt, um die Atmosphäre ihres Heimatplaneten zu retten (ebd., S. 243). Die überlegene Zivilisation Nibirus soll den Menschen zunächst Kultur gebracht haben, die Zeit sei als Goldenes Zeitalter bekannt. Bei einem weiteren Besuch der Annunaki hätten diese sich jedoch zerstritten, die Folge war u. a. die Verwirrung der Sprachen nach dem Turmbau zu Babel (ebd., S. 349f.).