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   Christentum
 

Grab Jesu

Wie ein Wunder mutet es an, daß im Jahre 326 der selbst ungetaufte römische Kaiser Konstantin durch göttliche Inspiration und mit Hilfe des Jerusalemer Bischofs Makarios I. das fast 300 Jahre verschollene Grab Jesu auffinden konnte.

Konstantin, der selbst eher dem altiranischen Lichtgott Mithras zugetan war, hatte gerade das Konzil von Nicäa (325) einberufen, das die Gottgleichheit Jesu verkündete und ließ 330 auf dem Tempelberg zu Jerusalem über der Stätte die Grabeskirche errichten.

Hier ließ Josef von Arimathäa den Leichnam Jesu in einem unbenutzten Grab bestatten (Mt 27,57-60, Mk 42-46, Lk 23,50-53, Joh 19,41).

Archäologische Forschungen bestätigten die Möglichkeit, daß hier einst eine Grabstätte gewesen war, denn es fanden sich nahe der Außenwand der heutigen Grabeskirche einige jüdische Gräber (Reclams Bibellexikon, 187).