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   Christentum - Papsttum
 

Paschalis II.

(Papst 1099 bis 1118) Paschalis, sein eigentlicher Name war Rainer, bestieg 1099 als Nachfolger des hl. Urban II. den Stuhl Petri. Seine Amtszeit war vom Investiturstreit gegen die Kaiser Heinrich IV. und Heinrich V. geprägt. 1118 wurde Gelasius II. sein Nachfolger.

Eine Einigung im Investiturstreit suchte Paschalis II. 1111 durch den mit Heinrich V. geschlossenen Vertrag von Sutri zu erreichen, doch stellten sich die deutschen Bischöfe und Fürsten gegen diese Übereinkunft. Es kam sogar zur Gefangennahme des Papstes durch Heinrich V. und Paschalis kam erst frei, als er ihm das Recht auf Investitur zugestand (was er bereits 1112 widerrief) und seiner Krönung zum Kaiser zustimmte.

Paschalis II. standen gleich mehrere Gegenpäpste gegenüber, 1100 Theoderich, 1102 Albert, 1105 bis 1111 Silvester IV.

1113 bestätigte Paschalis II. den Johanniterorden.

Am 21. Januar 1118 ist Paschalis II. in Rom gestorben.