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   Christentum
 

Pontifex maximus

Den Titel Pontifex maximus (pontifex, „Brückenbauer”, maximus, „größter”) trugen in römischer Zeit die jeweils höchsten Priester des Jupiter, der als höchster der Götter galt. Als später das Christentum in Rom Staatsreligion geworden war und die heidnischen Kulte verboten waren, übernahmen die Bischöfe von Rom diesen Titel, seit dem 15. Jahrhundert wird er vom Papst getragen (Abk. P. M.).

Das resultiert vermutlich aus dem Machtanspruch des Papsttums. Rom war Hauptstadt des Römischen Weltreichs und damit auch als Mittelpunkt der römischen Religion naheliegend, daß die römischen Bischöfe diesen Umstand nutzten und gern den Titel Pontifex maximus übernahmen.