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 Christentum - Heilige
 
 

Franz von Paola

Schon in jungen Jahren lebte der vermutlich 1436 im italienischen Paola geborene Franz in frommer Einsiedelei und fand darin viele Nachahmer. Die Gleichgesinnten beschlossen die Gründung einer klösterlichen Gemeinschaft, bezogen im italienischen Cosenza ein Kloster in dem sie in strenster Askese zu leben gelobten und nannten sich die „Mindesten Brüder”. 1474 fand diese nach ihrem Begründer auch Paulaner genannte Gemeinschaft Bestätigung durch Papst Sixtus IV.

Später ging Franz nach Frankreich, wo er für ein Vierteljahrhundet das Königshaus beriet und sich der Mission widmete. Am 2. April 1507 starb an seiner letzten Wirkungsstätte Plessis-les-Tours. 1519 wurde Franz von Paola heiliggesprochen.

Dargestellt wird Franz von Paola in Ordenstracht mit Kapuze, der Inschrift Charitas, Totenkopf und Geißel. Er ist Patron der Einsiedler, wird gegen eheliche Unfruchtbarkeit, die Pest und Leiden allgemein. Besonderen Schutz erhoffen sich von ihm auch gläubige italienische Seeleute.

Sein Tag im Kalender der Heiligen ist der 2. April.

Die Reliquien des Heiligen sind seit den Hugenottenkriegen verschollen.

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