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| Christentum - Heilige | |
(auch Ludwina, Lidia, Lidwiga, Lidwigis) Eine Mystikerin, die jahrzehntelang unter entsetzlicher Krankheit litt, diese aber tapfer und voller Glauben ertrug.
Geboren wurde Lidwina (ihr Name soll die vor Leid weinende bedeuten, SCHAUBER, 96) am 18. März 1380 in Schiedam in den Niederlanden. Als sie fünfzehn war, stürzte sie schwer beim Eislaufen und brach sich dabei eine Rippe. Dieses Mißgeschick wuchs sich zu einer erheblichen Beeinträchtigung ihrer Gesundheit aus, zeitweise hatte sie nur noch Gewalt über ihren Kopf und einen ihrer Arme, nur noch eines ihrer Augen, ihr Körper war von GFeschwüren überseht und Blut troff ihr aus Nase und Mund, zudem wurde ihre Nahrungsaufnahme durch Totalverweigerung ihres Magens beeinträchtigt, so daß Lidwina ab ihrem 35. Lebensjahr nur mehr die Oblaten beim Abendmahl fassen konnte.
In dieser Zeit der Qual erlebte sie jedoch zahlreiche mystische Visionen und Gnadenerweise, bis sie der Tod am 14. März 1433 von ihren Leiden erlöste.
Noch heute finden nach Schiedam, wo sich auch die Reliquien der Heiligen befinden, Wallfahrten statt. Weitere Reliquien Lidwinas wurden nach Brüssel in das dortige Kloster der Karmeliten verbracht. Außer in den Niederlanden wird sie besonders auch in Westfalen und im Rheinland verehrt.
Dargestellt wird Lidwina als junge Frau mit langem Haar, mit Rosenkranz, Rosen und Bußkette. Zahlreiche Kirchen, aber auch Schulen und Altenheime tragen ihren Namen.
Sie ist Schutzpatronin der Kranken sowie der Seelsorge für Kranke (Krankenapostolat).
Ihr Tag im Kalender der Heiligen ist der 14. April.
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