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| Christentum - Heilige | |
Der Apostel der Preußen, geb. ~956 in Libice (heute Tschechien), gest. 23. April 997 bei Tenkitten, Preußen.
Adalbert war seit 983 Bischof von Prag, entsagte dem Amt aber nach sechs Jahren wegen ständiger Schwierigkeiten mit den heidnischen Einwohnern und lebte fortan in Rom im dortigen Benediktinerkloster.
Seine Demut soll Adalbert dazu getrieben haben, heimlich den Hofleuten Ottos III., dem deutschen Kaiser und Freund Adalberts, die Stiefel zu putzen (v. CORVIN, Pfaffenspiegel (1979), 51).
996 nahm Adalbert seine Missionstätigkeit in Ostpreußen auf. Den Tod fand er, als er mit zwei Gefährten Psalmen singend ins Gebiet der heidnischen Preußen eindrang. Zunächst hielten diese den ungewohnten Besuch für Verrückte, doch als Adalbert mit seinen Begleitern begann, ihren Glauben zu beschimpfen und ihren Götterbildern zu Nahe trat, töteten sie ihn mit sieben Wurfspießen.
Neben Adalbert als Apostel der Preußen gab man Bruno von Querfurt den Beinamen Zweiter Apostel der Preußen.
Sein Tag ist der 23. April.
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