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 Christentum - Heilige
 
 

Bernadette Soubirous

Der am 7. 1. 1844 in Lourdes (Frankreich) als Tochter eines Müllers geborenen Bernadette erschien im Februar 1858 zu Lourdes mehrfach die Mutter Maria Immaculata, hier entwickelte sich eine der bedeutendsten Wallfahrten.

Als am 11. Februar des Jahres 1858 Bernadette mit anderen im Walde Holz sammelte, blieb die kränkliche hinter den übrigen zurück. Da sie nun allein war, hörte sie im Rauschen des Blätterdaches eine Stimme zu ihr sprechen und als sie sich hindrehte, sah sie in der Grotte Massabielle eine schimmernde Frauengestalt, mit langem, weißem Kleide und dem Rosenkranz in den Händen.

Insgesamt achtzehn Mal erschien der Bernadette diese geheimnisvolle Frau, am 25. Februar 1858 teilte die ihr sogar eine Quelle mit, indem sie Bernadette aufforderte, an einer sonst unscheinbaren Stelle in der Grotte zu graben und als Bernadette dort etwas Erde abtrug, entsprang die berühmte Quelle.

Bernadette erhielt von der Gottesmutter, die sie selbst „Dame” nannte, den Auftrag, dort ein Heiligtum zu errichten und Prozessionen durchzuführen. So geschah es und wegen der wundertätigen Quelle wurde es zu einem der bedeutensten Wallfahrtsorte. So sollte das Quellwasser Blindheit hinweggenommen und zahreich andere Kranke geheilt haben.

Gegen die Behauptungen der Bernadette erhob sich reger Zweifel, dem sie dadurch begegnete, daß sie nicht mehr über ihre Erlebnisse sprach und hernach am 7. Juli 1866 in das Kloster Dames de Nevers eintrat, wo sie sich als Schwester Marie Bernard der Krankenpflege widmete und 16. April 1879 verstarb. Am 8. Dezember 1933 wurde sie von Papst Pius XI. heiliggesprochen. Ihr bis heute unverwester Leichnam befindet sich, in einem gläsernem Schrein, in der Klosterkirche Saint-Gildard.

Gedenktag der Seherin Bernadette ist der 16. April.

 

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